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Die Geschichte der Italienischen Provinz

Kein geringerer als Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., steht am Ursprung der italienischen Provinz:

Als Apostolischer Nuntius in Deutschland hatte er die Steyler Missionare kennen und offensichtlich auch schätzen gelernt. 1930 Kardinalstaatssekretär geworden forderte er die Generalleitung zu einer Gründung in seiner italienischen Heimat auf.

 

1938 wurde dann in Varone, einer kleinen Gemeinde bei Riva am Gardasee, die erste Niederlassung gegründet und eine Privatschule mit Internat eröffnet.

 

Erst 1959 erfolgte die zweite Gründung in Padua,

1960 kam es dann zur nächsten Gründung in Bozen in Südtirol.

 

Von 1947 an Teil der Region Schweiz-Italien, wurde 1965 schließlich die italienische Provinz zum hl. Franz von Assisi errichtet.

 

Im Anschluß an die Seligsprechung des Chinamissionars Josef Freinademetz im Jahre 1975 erwarben die Steyler Missionare dessen Geburtshaus in Oies, Gemeinde Abtei/Badia im Gadertal in Südtirol.

 

Wegen des spärlicher werdenden Nachwuchses kam es 1980 zur Schließung der Niederlassung in Padua und zur Gründung einer kleinen Gemeinschaft in Vicenza. Die italienische Provinz blieb damit auf den Norden Italiens beschränkt.

 

Als auf Drängen des damaligen Apostolischen Nuntius von Rumänien, Erzbischof John Bukovsky, einem Mitglied der Steyler Ordensgemeinschaft, die SVD nach dem Sturz der kommunistischen Gewaltherrschaft in Rumänien tätig wurde, übernahm die italienische Provinz die Leitung der Neugründung in Roman, Diözese Iasi.

 

1996 erfolgte die Übernahme einer Pfarrei in Stauceni, in der Nähe von Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens,

und 1997 die Übernahme des neu errichteten Bildungshauses in Traian, einem kleinen Ort bei Roman in Rumänien. Der der italienischen Provinz unterstellte Distrikt Rumänien/Moldawien umfasst damit drei Niederlassungen.