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Chile. Erdbeben
Steyler melden Gebäudeschäden, aber keine Toten
Die Steyler Missionare in Chile sind "mit dem Schrecken" davongekommen. Dies berichtet der Schweizer Missionar Pater Armand Schnydrig. Es gebe größere Gebäudeschäden, Tote oder Schwerverletzte seien aber keine zu beklagen.

zerstörerische Kraft
zerstörerische Kraft
Gebäudeschäden haben vor allem die Missionare in Los Ángeles erlitten. Pater Graziano Beltrami SVD, der Rektor des dortigen Liceo Alemán del Verbo Divino, berichtet: "Ich habe schon sehr viele Erdbeben erlebt. Aber das war das schlimmste. Ich glaubte nicht, dass das Haus standhalten würde, und dachte, die letzte Stunde sei gekommen." Abgesehen vom Schock und der Angst vor Nachbeben seien jedoch alle Mitbrüder wohlauf, die Schule und das Kommunitätshaus hätten jedoch beträchtliche Schäden erlitten. Gestern sollte in Chile nach den Sommerferien das neue Schuljahr beginnen, aber der Schulbeginn wurde von der Regierung in den betroffenen Regionen bis auf weiteres verschoben.

In der Region von Temuco und weiter südlich, wo die Steyler vor allem Pfarreien haben, war das Erdbeben nicht so stark. "Wir sind alle mit dem Schrecken davongekommen", schreibt Pater Schnydrig in einer E-Mail aus Puerto Varas. Es gebe jedoch immer noch Nachbeben und Telefonausfälle. "Der totale Wiederaufbau des Landes mit Straßen, Brücken und Gebäuden wird sich lange hinziehen", so Pater Schnydrig.

 

Spenden: PSK Konto Nr.: 510 059 565; BLZ 60000; Missionsprokur St. Gabriel International
Verwendungszweck: Erdbeben_Chile

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Veröffentlicht: 02.03.2010 Markus Frädrich
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