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02. Sep 2025
Generalsuperior P. Anselmo Ribeiro SVD dankt in einer Botschaft zum Ende des Jubiläumsjahres Spendern, Mitarbeitern und Freunden der SVD.
Vor dem Abschluss des Jubiläumsjahres „150 Jahre Steyler Missionare“ wandte sich der Generalsuperior der Steyler Missionare, P. Anselmo Ribeiro SVD, in einem Brief an alle Wohltäter, Mitarbeiter und Freunde der „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“: Erst durch sie sei die Mission, die die Steyler Missionare in diesen 150 Jahren erfüllt haben, ermöglicht worden. „An diesem 150. Jahrestag feiern wir auch alle Wohltäter, Laienpartner und Mitarbeiter unserer missionarischen Bemühungen. Ohne Sie wären unsere Bemühungen, zur Lebensqualität tausender Menschen, insbesondere der Schwächsten, beizutragen, äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich gewesen“, betonte der Generalsuperior und drückte im Namen seiner Mitbrüder seine „tiefste Dankbarkeit“ aus.
Schon in den ersten Jahren nach der Ordensgründung engagierten sich viele motivierte Laien für das Werk Arnold Janssens, sowohl Männer als auch Frauen, die wichtige finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stellten. Ohne die Hilfe der Spenderinnen und Spender wäre die SVD auch heute nicht in der Lage ihre missionarische Präsenz in den wirtschaftlich armen Entwicklungsländern oder in Konflikt- und Kriegsgebieten aufrechtzuerhalten. Denn noch immer erhalte die Hälfte der Provinzen, Regionen und Missionen Subventionen, um die Arbeit dort leisten zu können. Vor allem in Asien und Afrika gebe es viele geistliche Berufungen. Dank der Spenden sei es möglich, ihre Ausbildung zu finanzieren und jedes Jahr etwa 100 junge Missionare in alle Welt zu entsenden.
In seinem Schreiben ging Pater Ribeiro auch auf die Synodalität ein, die „die führende Rolle der Laien in der Evangelisierung“ erkenne und schätze. Heute spreche man von der „Missio Dei“, also von der Mission Gottes, „an der wir alle beteiligt und mitverantwortlich für den göttlichen Heilsplan sind. Wir alle sind missionarische Jünger!”, unterstrich der Generalsuperior.
Die Steyler Missionare wollten, so der Steyler Ordensobere, „Zeugen des LIchts sein, des göttlichen Wortes, des Lebens und Lichts der Menschheit“. Sie fühlten sich zu allen Menschen gesandt, mit dem Blick auf die Wunden der heutigen Welt und aufmerksam für die Bedürfnisse der Schöpfung. „Wir sind nicht allein, denn wir werden seit jeher von unseren Wohltätern und Mitarbeitern begleitet, die, über die ganze Welt verstreut, ebenfalls das Licht Christi ausstrahlen, oft still und anonym. Jeder von Ihnen wird, wie wir, von demselben Geist bewegt, der den heiligen Arnold Janssen motivierte: Möge das Evangelium eine Quelle des Lichts und des Lebens für alle Völker und für alle Menschen sein.“