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13. Jan 2026
Der Steyler Fastenkalender gibt Impulse, in der Fastenzeit über die eigenen Kraftquellen nachzudenken. Der Spendenerlös fließt in weltweite Wasserprojekte.

Zur Ruhe kommen, in sich hineinhören, sich von Gott berühren und stärken lassen: Dazu sollen die Texte und Illustrationen im Steyler Fastenkalender 2026 inspirieren. Der Begleiter mit täglichen Impulsen für die Fastenzeit trägt in diesem Jahr den Titel „Kraftquelle Gott“. Schülerinnen, Schüler und Erwachsene aus Österreich haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt und sehr persönliche und berührende Texte geschrieben. „So wie Wasser fließt auch die Liebe Gottes durch uns alle, gibt uns innere Kraft und stärkt unseren Glauben. Davon berichten die Texte auf beeindruckende Weise“, erklärt P. Stephan Dähler SVD, der Direktor der Missionsprokur St. Gabriel International.
Die Illustrationen stammen von Schülerinnen und Schülern der HBLA Elmberg in Oberösterreich und aus Argentinien, wo die Missionsprokur St. Gabriel International im Rahmen eines Projekts die technische Ausstattung einer Schule finanzierte. „Die gemeinsame Gestaltung des Kalenders durch junge Menschen aus Österreich und Südamerika ist ein Zeichen für Zusammenarbeit und Solidarität über Kontinente hinweg“, betont Pater Stephan Dähler SVD. Seit mehr als zehn Jahren geben die Steyler Missionare den Fastenkalender heraus. Er erscheint in einer Auflage von 30.000 Stück, wird an Interessierte verschickt und liegt in vielen Pfarren und Kirchen auf.


Der Steyler Fastenkalender ist gratis, aber nicht umsonst: Wer den Kalender bestellt, unterstützt mit seiner/ihrer Spende die weltweiten Wasserprojekte der Steyler Missionare. Sie helfen, die Wasserversorgung für viele Menschen sicherzustellen und deren Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Sauberes Trinkwasser ist wichtig für Hygiene und Gesundheit. Aber es hängt noch viel mehr davon ab: Auch der Zugang zu Bildung und einem gesicherten Einkommen ist eng mit der Wasserversorgung verknüpft. Wenn Kinder und Frauen stundenlang unterwegs sind oder sich anstellen müssen, um Wasser für ihre Familien zu bekommen, fehlt diese Zeit für Schule, Ausbildung oder Beruf.
Die Errichtung eines neuen Brunnens hilft auf vielfältige Art und Weise. Das zeigt das Beispiel des Dorfes Tchirkpambou in Togo: Der bestehende kleine Brunnen lieferte zu wenig und meist verschmutztes Wasser. Dadurch litten die Menschen oft an Typhus oder Darmentzündungen. Alle 615 Einwohner mussten sich an einem Brunnen versorgen, weshalb es lange Warteschlangen gab und die Kinder, zu deren Aufgaben das Wasserholen zählt, wegen des Zeitverlustes zu spät zur Schule kamen.
Mit Unterstützung der Missionsprokur St. Gabriel International konnte das Problem gelöst werden. Ein neues, 70 Meter tiefes Bohrloch liefert sauberes Wasser. Mittels Solarenergie wird das Wasser in Tanks mit 9000 Litern Fassungsvermögen gepumpt. Über unterirdisch verlegte Rohrleitungen wird es anschließend auf 18 verschiedene Standorte mit Wasserhähnen im Dorf verteilt: Eine für Togo völlig neuartige, innovative Technologie. „Wasser ist ein Geschenk Gottes und unsere Lebensquelle. Wir Steyler Missionare wollen diese Gabe für Menschen auf der ganzen Welt zugänglich machen“, sagt Pater Stephan Dähler SVD.
Bestellungen:
Missionsprokur St. Gabriel International
T 02236 501 001
E info@steylermission.at
www.steylermission.at
Fotos: Cornelia Faustmann