AT
CH
09. Mär 2026
P. Matthias Felber, P. Matthias Helms, P. Didier Mungilingi und P. Vincent Arokiasamy werden ab 1. Mai 2026 mit Provinzial Christian Stranz die Mitteleuropäische Provinz leiten.

Generalsuperior P. Anselmo Ribeiro SVD hat am 3. März 2026 die Mitglieder des Provinzrats der Steyler Missionare in der ECP für das Triennium 2026 – 2029 ernannt. Vizeprovinzial ist P. Matthias Felber SVD, zum Admonitor wurde P. Matthias Helms SVD ernannt. Beide gehörten bereits im vergangenen Triennium dem Provinzrat an. Neu im Provinzrat sind P. Didier Mungilingi SVD und P. Vincent Arokiasamy SVD. Die vier Steyler Missionare werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit Provinzial P. Christian Stranz SVD die Provinz leiten. Bereits im Dezember wurde Pater Stranz für eine weitere Funktionsperiode von der Ordensleitung in Rom als Provinzial ernannt, nachdem ihm die Provinzmitglieder in einer Wahl erneut das Vertrauen ausgesprochen hatten. „Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit in der neuen Konstellation“, betonte Provinzial Stranz in einem Brief an die Provinzmitglieder. In seinem Schreiben dankte Pater Stranz auch P. Benjamin Kintchimon SVD und P. Edwin Reyes SVD, die mit Ende April aus dem Provinzrat ausscheiden, für ihr bereitwilliges Engagement in den letzten Jahren.
P. Matthias Felber wurde 1967 in Oberndorf bei Salzburg geboren. Nach dem Studium in St. Gabriel und der Priesterweihe war er zunächst Kaplan in der Pfarre Bischofshofen sowie Schulseelsorger und Lehrer am Missions-Privatgymnasium St. Rupert. Danach ging Pater Felber nach Ghana, wo er mehr als sieben Jahre als Missionar in der Pfarrseelsorge arbeitete.
Nach seiner Rückkehr nach Österreich wurde er im September 2013 zum Provisor der Pfarre Zur Heiligen Familie im 10. Wiener Gemeindebezirk ernannt. 2014 bestellte ihn der damalige Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, zum Dechant des Dekanats 10. Seit 2015 ist Matthias Felber Pfarrer der aus drei Pfarrgemeinden neu errichteten Pfarre Zum Göttlichen Wort in Wien-Favoriten. Großes Interesse hat Pater Felber am interreligiösen Dialog sowie an der Begegnung von Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln.
Von 2023 bis 2026 gehörte Pater Felber bereits als Provinzrat dem obersten Leitungsgremium der Mitteleuropäischen Provinz an.
P. Matthias Helms ist Jahrgang 1964 und stammt aus Wolfsburg in Deutschland. Nach dem Theologiestudium in St. Augustin bei Bonn führte ihn ein Missionseinsatz nach Ghana, wo er in der Pfarrpastoral arbeitete und Direktor eines pastoralkatechetischen Schulungszentrums war. Von 2000 bis 2002 absolvierte er ein pastoraltheologisches Aufbaustudium in Manila, Philippinen.
2012 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er in der Missionsprokur der Steyler Missionare in St. Augustin bei Bonn tätig war. Er studierte er berufsbegleitend an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur und schloss mit einem Diplom in Fundraising Management ab.
Seit 2026 lebt Pater Helms in der SVD-Gemeinschaft im Missionshaus Maria Hilf in Steinhausen in der Schweiz. Als Direktor leitet er die Steyler Missionsprokur in Steinhausen. Auch er gehörte schon bisher als Admonitor dem Provinzrat an.
P. Didier Mungilingi wurde 1979 in Dibaya Lubwe, in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Nach der Schulausbildung trat er 2001 in die „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ ein. Nach Abschluss des Philosophiestudiums und der Ablegung der ersten Gelübde ging Pater Mungilingi nach Kenia, wo er in Nairobi Theologie studierte. 2012 wurde er in seiner Heimat zum Priester geweiht und erhielt seine Missionsbestimmung für die Schweiz.
Von 2012 bis 2020 lebte Pater Mungilingi in der Marienburg im Kanton St. Gallen. In dieser Zeit war er als Kaplan in der Seelsorgeeinheit Buechberg tätig und konnte dort vielfältige pastorale Erfahrungen sammeln. Seit 2020 wirkt er als Pfarradministrator in der Seelsorgeeinheit Mittleres Fürstenland, die die Pfarreien Lenggenwil, Niederhelfenschwil, Zuzwil und Züberwangen sowie die Kapelle Zuckenriet umfasst.
P. Vincent Arokiasamy wurde 1985 im Bundesstaat Tamil Nadu in Südindien geboren. 2001 trat er in das Kleine Seminar der Steyler Missionare ein. Später schloss er sich der SVD an, trat in das Priesterseminar ein und absolvierte sein Philosophie- und Theologiestudium. Während seiner Ausbildungszeit machte er ein Praktikum in Sozialarbeit und engagierte sich für Straßenkinder.
2015 legte Pater Akrokiasamy seine Ewigen Gelübde ab. Nach der Priesterweihe 2016 erhielt er die Missionsbestimmung für Österreich. Seine erste Station in der Pastoral war die Pfarre Marchtrenk in Oberösterreich, wo er als Kaplan tätig war und auch die Gemeinden Holzhausen, Oftering und Hörsching betreute. Seit 2011 ist Pater Arokiasamy Kooperator in der Herz Jesu-Pfarre in Wels, Oberösterreich.