Schöpfungsvesper in St. Gabriel

AT

03. Sep 2026

Rund 60 Personen kamen zu einem Stationengottesdienst in die Heilig-Geist-Kirche, um den Beginn der Schöpfungszeit zu feiern.

Schöpfungsvesper in St. Gabriel

800 Jahre Franz von Assisi und den Beginn der Schöpfungszeit feierten die Steyler Missionare in St. Gabriel am 1. September 2026 mit einer Vesper in der Heilig- Geist-Kirche von St. Gabriel. Der Stationengottesdienst begann mit einem "memento mori" vor dem Mosaik vom Himmlischen Jerusalem, das eine besondere Bedeutung für die Steyler Gemeinschaft in St. Gabriel hat, denn durch das Tor darunter führt der Auszug, wenn ein verstorbener Mitbruder zum Friedhof geleitet wird. Der - im Sonnengesang besungene -„Bruder Tod“ gehört zum Leben dazu.

Erste Station vor dem Mosaik "Das himmlische Jerusalem"
Erste Station vor dem Mosaik "Das himmlische Jerusalem"

Bei der nächsten Station erinnerte der Videoclip „Alles ist miteinander verbunden“ der Steyler Filmproduktionsfirma „Verbo Filmes“ aus Brasilien an die Enzyklika Laudato Si. Bei den Glasfenstern von Franziskus und Klara war Gelegenheit, über das apostolische Schreiben „Dilexi te – Über die Liebe zu den Armen“ von Papst Leo XIV. nachzudenken.

Selig die Armen: Die Glasfenster von Klara und Franz in der Heilig-Geist-Kirche
Selig die Armen: Die Glasfenster von Klara und Franz in der Heilig-Geist-Kirche

Bei der vierten Station versammelten sich die Teilnehmer:innen vor dem Ambo, um den Hymnus vom kosmischen Christus, der alles in sich versöhnt, aus dem Kolosser-Brief zu hören und zu meditieren.
Die letzte Station des Gottesdienstes führte die Mitfeiernden in den Hochchor der Heilig-Geist-Kirche mit seinem beeindruckenden Bodenmosaik, das die Arche Noahs und die fünf Kontinente darstellt, umrahmt von einem Regenbogen und vom Schriftband „Gehet und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“. Gemeinsam wurde zum Lied „Jeder knüpft am eigenen Netz“ ein Friedensnetz geknüpft.

Jeder knüpft am eigenen Netz: Zum Abschluss wurde ein Friedensnetz geknüpft
Jeder knüpft am eigenen Netz: Zum Abschluss wurde ein Friedensnetz geknüpft

Fotos: Franz Helm SVD

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