Liturgische Bausteine
Wirklichkeitsbezogen leben
1. Lesung: 1Kön 3,5.7-12
2. Lesung: Röm 8,28-30
Evangelium: Mt 13,44-52
Oder: Mt 13,44-46
Manchmal brauchen wir Menschen, die uns darauf aufmerksam machen, was für unser Leben wirklich wichtig ist. Für Salomo, den jungen König über Israel, ist es das hörende Herz, damit er seine Lebensaufgabe erfüllen kann. Das hörende Herz, das sich auf die Wirklichkeit des Lebens einstellt und darin Gottes Reich als wahren Schatz und kostbare Perle findet, ist auch für uns wichtig. Wir können uns darum bemühen, aber letztlich bekommen wir es geschenkt. So wollen wir wie Salomo darum bitten.
Vater,
müde und ausgelaugt,
vielleicht auch kraft- und orientierungslos,
stehen wir hier vor dir und vertrauen darauf,
dass du in unserem Leben wieder die Dinge zu Recht rücken kannst;
uns zeigst, das Wesentlichen von Unbedeutendem zu unterscheiden.
Hilf uns genau hinzuhören auf dein Wort, Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht heute und in Ewigkeit.
Oder
Gott, unser Vater, unser Herz sehnt sich nach dir, der du selber das Leben bist. Tagein tagaus suchen wir nach Wegen, dir zu gefallen und dich zu ehren durch unser Leben und unser Tun. Wir bitten dich um deinen Geist und Deine Führung, damit wir wissen, was dir gefällt und was das Leben fördert. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(P. Dr. Moses Awinongya, SVD)
Herr Jesus Christus, du hast uns den wahren Schatz und die kostbare Perle deines Reiches geschenkt. Wir bitten dich:
Herr Jesus Christus, du hörst unsere Bitten und siehst unser Bemühen. Ergänze du, was wir in unserer Begrenztheit nicht leisten können oder übersehen. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
In Wahrheit ist es würdig und recht,
immer deinem Wort, das unsere Schritte lenkt, zu trauen,
obwohl wir in Wirklichkeit häufig schwanken
und anderen Schätzen nachlaufen.
Dabei müssen wir oft feststellen,
dass sie es im Grunde gar nicht wert sind.
Wir möchten mit all unserer Kraft dein Reich des Lebens suchen,
das du uns schenken willst,
denn du lädst uns ein,
es mit dem Herzen aufzunehmen.
Dieses Reich ist dein Geschenk, deine Gabe,
die wir zum wachsen und erblühen bringen sollen,
damit alle Menschen, Völker und Rassen
Freude daran haben.
Deshalb denken wir voll Dankbarkeit an all das,
was dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,
uns verkündet und vorgelebt hat.
Mit allen, die sich am Aufbau deines Reiches in der Welt beteiligen,
wollen auch wir unsere Stimmen vereinen und voll Ehrfurcht bekennen:
Sanktus
Als Volk des Neuen Bundes in Jesus Christus und als Kinder des einen Vaters im Himmel lasst uns beten, wie der Herr selbst uns zu beten gelehrt hat:
Das Reich Gottes, zu dem wir eingeladen sind, ist ein Reich der Gerechtigkeit und der Wahrheit, der Liebe und des Friedens. Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus,
… und schenke uns, …
Gott,
in dieser Feier hast du uns wieder gezeigt,
was wirklich wichtig ist und dem Leben dient.
Geh jetzt mit uns in den Alltag zurück
und lass uns diese Feier in unseren Herzen mitnehmen
und jedem, dem wir begegnen, davon „ein Stück“ abgeben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn...
Der Herr segne und behüte euch.
Der Herr schaue auf alles,
was in Gärten und Feldern wächst
und schenke Wachstum und Gedeihen.
Er schaue auf alle Menschen und Völker
und schenke ihnen seinen Frieden.
Das gewähre euch der gute und treue Gott, ...
Die in den „Liturgischen Bausteinen“ veröffentlichten Gebete und Texte sind Alternativen zu den offiziellen Texten, die der Zelebrant immer im MB findet.
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