20. Sonntag im Jahreskreis (A)

Liturgische Bausteine

Der Glaube – eine Herausforderung

1. Lesung: Jes 56.1.6-7
Zwischengesang: www.antwortpsalm.de
2. Lesung: Röm 11,13-15.29-32
Evangelium: Mt 15,21-28


Einleitung

Sommerzeit ist Urlaubs- und Reisezeit. Viele Menschen machen sich auf den Weg, um andere Orte, Länder und Menschen kennenzulernen und zugleich Erholung und Ruhe zu erleben. Manche nutzen die Zeit, um über ihr Leben, aber auch über ihren Glauben nachzudenken. So gehört der Gottesdienstbesuch am Sonntag als ein wichtiger Teil ihres Urlaubs dazu. 

Jeder Gottesdienst ist eine Einladung an uns, Gottes Nähe im Wort und Sakrament zu erleben. 

Der Herr ist jetzt hier unter uns. Ihn grüßen wir im Kyrie:


Kyrie-Rufe

  • Herr Jesus Christus, du schenkst uns deine Nähe. - Herr, erbarme dich.
  • Herr Jesus Christus, dein Wort macht uns Mut. - Christus, erbarme dich.
  • Herr Jesus Christus, du bist unsere Hoffnung. - Herr, erbarme dich.

 

Tagesgebet

Gott,
alle die sich für Recht und Gerechtigkeit einsetzen,
   finden in dir Geborgenheit
   und du weist niemanden zurück.
Hilf uns nach deiner Gerechtigkeit zu leben
   und sie in unserem Alltag umzusetzen,
damit alle in Frieden und Freiheit leben können.
Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus...

 

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du hast gesagt, „wer bittet, der empfängt“. Voll Vertrauen kommen wir zu dir mit unseren Bitten und Anliegen: 

  • Für unseren Papst Franziskus, für die Bischöfe, Priester und Diakone, Ordensfrauen und Ordensmänner: dass sie in ihren Diensten treu, mutig und beharrlich bleiben. Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.
  • Für alle, die Verantwortung in der Kirche und Gesellschaft tragen, dass sie das Wohl aller Menschen immer im Blick haben.
  • Für alle, die in diesen Tagen auf Urlaub sind, dass sie für Leib und Seele Kraft tanken können.
  • Für alle, die es im Leben aus welchen Grund auch immer nicht leicht haben, dass sie deinen Beistand und gute Begleitung von ihren Mitmenschen erfahren.
  • Für alle, die uns vorausgegangen sind, dass sie bei Dir die ewige Geborgenheit spüren. 

Herr Jesus Christus, du hörst und erhörst unsere Bitten; du gehst unseren Lebens- und Glaubensweg mit. Dir sei Lob und Ehre, heute bis in Ewigkeit.

 

Präfation – „Deine väterliche Liebe“

Ja, guter Gott,
in Wahrheit ist es würdig und recht,
dich als heilig zu bekennen,
weil du der Ursprung alles Guten
und Noblen in unserem Leben
und in der Welt bist.
Wir bekennen dich
als den unermüdlichen Vater,
der sich für uns Menschen einsetzt,
damit es keinem deiner Kinder
an Zärtlichkeit und Liebe fehlt.
So jedenfalls hat es uns dein Sohn,
unser Herr Jesus Christus von dir erzählt.
Viele Frauen und Männer in der Welt
treffen auch heute noch
auf Jesus von Nazaret,
der alle an sich ziehen will.
Sie entdecken dabei,
dass ihr Leben dadurch sinnvoller
und wahrhaftiger wird.
Der Glaube an ihn, den sie bekennen,
hilft ihnen, in einer Welt,
die nur sich selbst und das Diesseits kennt,
mit Hoffnung und Zuversicht zu leben.
Mit diesen Boten deiner Liebe
wollen wir unsere Stimmen vereinen
und rufen voll Freude: 

Sanktus

 

Hochgebet – „Glauben“

 Nach dem Sanktus fährt der Zelebrant fort:

Ja, heilig bist du, großer Gott,
weil du Freude verkündet hast
nicht nur für wenige Auserwählte,
sondern auch für die Armen,
die Abgeschriebenen, die Gescheiterten.

Wir freuen uns,
dass es einen gibt,
an dem wir ablesen können,
wer du für uns sein willst;
wir danken dir für Jesus, deinen Sohn.

Er ist gekommen,
um zu helfen und zu heilen.
Er verdammte nicht,
sondern half den Menschen,
einen neuen Anfang zu machen
und gab ihnen Hoffnung,
eine Hoffnung, die uns den Rücken stärkt. 

V/A: Du bist Licht und du bist Leben;
Christus, unsere Zuversicht.


Wir freuen uns,
weil du durch ihn
unsere Angst überwunden,
weil du durch ihn uns verändert hast,
verändert durch seine Liebe und Tatkraft.
Keinen Zentimeter
wich er von seinem Weg ab,
auch dann nicht,
als es ihn das Leben zu kosten drohte.

In einem einfachen Zeichen
der Hingabe und Gemeinschaft,
im Mahl mit Brot und Wein,
im Kreis seiner Freunde,
fasste er sein ganzes Leben zusammen.

So bitten wir dich,
allmächtiger Gott:
Segne diese Gaben von Brot und Wein
durch deinen Geist
und vollende sie für uns als den
Leib † und das Blut deines Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus.

Damals, Vater, brach Er das Brot.
Er dankte dir und gab es seinen Jüngern
mit den Worten:

NEHMT UND ESST ALLE DAVON,
DAS IST MEIN LEIB,
DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.

Danach nahm er den Becher,
dankte dir und reichte ihn seinen Jüngern
mit den Worten:

NEHMT UND TRINKT ALLE DARAUS,
DAS IST DER KELCH
DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES,
MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH
UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD
ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.
TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.

Geheimnis des Glaubens! 

Akklamation

So gedenken wir, Vater,
des Todes und der Auferstehung
deines Sohnes.
Schenke uns Anteil an
seinem Leib und Blut
und führe uns im Heiligen Geist
zur Einheit zusammen.
Mach uns bereit und fähig,
den Weg zu gehen,
den er gegangen ist,
auch wenn wir nicht wissen,
was uns dabei erwartet.
Lass ihn auf diesem Wege
bei uns sein, wie bei allen Menschen,
denen seine Botschaft galt und gilt. 

A: Du bist Licht …

Darum bitten wir dich, Vater,
für deine Kirche:
Beschütze und führe sie;
gib ihr Frieden und Einheit
überall auf der Welt.

Gib Weisheit und Kraft
unserem Vater, dem Papst Franziskus,
unserem Bischof N. und allen,
die ein Amt in deiner Kirche verwalten.
Gedenke in deiner Güte auch der Menschen,
die einen besonderen Platz
in unserem Herzen haben,
und bleib denen treu,
die der Tod uns in diesem Leben
genommen hat.
[Hier kann der Verstorbenen gedacht werden]

Mit deinem ganzen Volk,
mit Maria, der Mutter Jesu,
dem Zimmermann, dem hl. Josef,
mit den Aposteln und Märtyrern,
(mit dem/der heiligen N.)
und all deinen Heiligen, ja,
mit allen Menschen auf der Erde,
die auf dich vertrauen,
bitten wir dich um deine Barmherzigkeit,
neigen wir uns vor deiner Größe
und sagen dir
durch Jesus Christus unseren Dank. 

Doxologie

Quelle unbekannt

 

Einleitung zum Vaterunser

Was in unserem Leben trägt, was die Ängste in uns überwindet, das ist das unerschütterliche Vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns wie ein guter Vater schützt und begleitet. Zu ihm beten wir mit den Worten Jesu:

 

Einleitung zum Friedensgebet

Gottes Friede wird da spürbar und erlebbar, wo Menschen sich auf sein Wort einlassen und es sich zu Herzen nehmen bzw. in die Tat umsetzen. Bitten wir den Herrn, dass er uns seinen Frieden schenke. Herr Jesus Christus, … und schenke uns,

 

Die in den „Liturgischen Bausteinen“ veröffentlichten Gebete und Texte sind Alternativen zu den offiziellen Texten, die der Zelebrant immer im MB findet.

 

P. Vijay Tirkey SVD; P. Karl Jansen SVD

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