Liturgische Bausteine
„Immanuel – Gott mit uns“
1. Lesung: 1 Kön 19, 9a.11-13a
2. Lesung: Röm 9, 1-5
Evangelium: Mt 14, 22-33
In den Schrifttexten des heutigen Sonntags geht es um „stür-mische Zeiten“ und die Not des Glaubens. Im Evangelium berichtet Matthäus vom nächtlichen Seesturm. Und in der Lesung hören wir vom Propheten Elija, der die Begegnung mit Gott im Weltbe¬wegenden und Gewaltigen sucht. Doch erst im kaum spürbaren, kaum wahr¬nehmbaren Säuseln wird ihm diese Erfahrung zuteil. Dazu muss er aber aus seiner „Höhle“ her¬aus¬treten, in die er sich resigniert zurückgezogen hatte.
Öffnen wir uns zu Beginn des Gottesdienstes, damit wir Gott begegnen können, auch wenn er sich uns kaum hörbar und spürbar nahekommt.
• Herr Jesus Christus, du bist uns allezeit nahe und willst uns in unserem Alltag begegnen. – Herr, erbarme dich.
• Du kommst uns in den Stürmen unseres Lebens entgegen und schenkst Halt denen, die ihr Vertrauen auf dich setzen. – Christus, erbarme dich.
• Du rettest uns in all unserer Not und bewahrst uns vor dem Untergang. – Herr, erbarme dich.
Gott, unser Vater, du offenbarst dich uns meist nicht in Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern sprichst ganz leise in unser Leben hinein. Oft übersehen wir deine Gegenwart und überhören deine Botschaft. Schenke uns deinen Geist, damit er uns führe und leite. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn. Amen.
Gott, unser Vater, in den Stürmen unseres Lebens kommen wir zu dir und bitten voll Vertrauen:
• Beschütze deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit. Stärke unseren Papst Leo und alle Bischöfe, dass sie aus der Kraft deines Geistes die Kirche durch die stür¬mischen Zeiten lenken. – Gott, unser Vater.
• Behüte alle Reisenden zu Land, in der Luft und auf dem Wasser. Lass sie sicher an ihr Ziel kommen und gestärkt wieder heimkehren. –
• Schenke den Suchenden und Verzagten das Vertrauen und die Gewissheit, dass du ihnen nahe bist. Lass sie erfahren, dass du sie hältst. –
• Wir beten für alle, denen der Boden unter den Füßen schwankt oder weggebrochen ist. Strecke ihnen deine Hand aus und rufe Menschen an ihre Seite, die sie unter-stützen. –
• Schenke allen unseren Verstorbenen deine Nähe und führe sie in die ewige Gemeinschaft mit dir. –
Dich loben wir und danken dir, der du uns liebst und nahe bist heute und alle Tage. Amen.
Guter Gott, die Gaben von Brot und Wein sind Zeichen der Hingabe deines Sohnes. Nimm auch unser Leben mit allem, was es ausmacht, und verwandle es. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn, der mit dir lebt und Leben schenkt in alle Ewigkeit. Amen.
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, heiliger Vater, all-mäch¬tiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Er kennt unsere mensch¬¬liche Not. Wir glauben und vertrauen, dass du auch uns zu Hilfe kommst und unser Leben rettest. Durch ihn preisen wir dich in Ewigkeit und singen vereint mit den Chören der Engel den Lob¬gesang deiner göttlichen Herrlichkeit.
Gott, unser Vater, durch die heilige Speise, die wir emp-fangen haben, mache uns zu Menschen deiner Gnade und zu lebendigen Zeugen deiner Gegenwart. Lass uns durch-lässig werden für deine Liebe, damit auch andere von deiner heilenden Nähe erfahren und erfüllt werden. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.