Indien

Hyderabad: Weil jeder zählt

Pater Felix Roche SVD nimmt sich in Hyderabad den Ärmsten an - den Behinderten. Sie und ihre Familien sind in Indien von Armut und sozialer Ausgrenzung geprägt. Behinderte Menschen werden zu Hause versteckt anstatt gefördert. Es braucht einen liebevollen Blick, staatliche Unterstützung, Prothesen, Operationen und Sozialarbeiter, um auch diesen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Schaffen wir gemeinsam eine neue Perspektive! DANKE

Hyderabad: Weil jeder zählt
Hyderabad: Weil jeder zählt

Weil jedes Menschenleben zählt
Pater Felix Roche SVD nimmt sich mit seinem Gesundheitszentrum einer Bevölkerungsgruppe an, auf die Jesu Rede von den „Letzten“ vielleicht am meisten zutrifft: Menschen mit einer Behinderung (auf Englisch: „disabled persons“). 

Sie umfasst Babys und Alte, Kinder und Jugendliche, Männer und Frauen, Einbeinige und Einarmige, Verkrüppelte und Entstellte, Schwerhörige und Taube, Sehschwache und Blinde, körperlich und geistig Behinderte, Epileptiker und Bluter. So bunt wie diese Gruppe, so weit ist P. Felix‘ Arbeitsfeld: Nicht nur, dass er solchen Menschen je nach Bedarf medizinische Hilfe, Physiotherapie, chirurgische Eingriffe, Prothesen und Gehhilfen, Hörgeräte und Ernährungsprogramme, Sprechtherapie und Computerkurse zukommen lässt. Als wäre das nicht schon genug, begibt er sich auf die Suche nach ihnen, denn sie leben teilweise von ihren Familienangehörigen peinlich versteckt unter den unmöglichsten Bedingungen. 

Er rennt von Pontius zu Pilatus, um ihnen ihre gesetzlich zugesicherte Behindertenrente zu besorgen. Er kämpft seit 25 Jahren für die Einsicht, dass Behinderung keine Strafe Gottes ist, dass auch diese Menschen ein lebenswertes Leben haben, wenn wir „Gesunden“, „Normalen“ sie nicht stigmatisieren und abschieben.
Dazu braucht es auch engagierte Sozialarbeiter, die aufklären und mithelfen, staatliche Sozialprogramme zu nutzen und die so wichtigen Behinderten-Pensionen zu beantragen.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte
P. Felix hat uns im Lauf der Jahre viele Fotos geschickt. Viele sind auf den ersten Blick abstoßend – so entsetzlich und erschreckend ist das Leid, das aus ihnen spricht. Dazwischen leuchten aber auch einige Bilder auf und verbreiten Hoffnung – so wie das Foto der o.a. Mutter mit ihrem behinderten Sohn. Sie scheint zu sagen: „Wie angenehm, dass mein Kind und ich einmal mit anderen Augen angesehen werden, mit liebevollen.“ Und ihr Plastiksackerl liefert den Kommentar dazu: unique, einzigartig …

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