Bolivien

Oruro: 5.000 km mit Kind und Kegel

Für viele Familien auf ihrer Flucht nach Chile und Uruguay ist Oruro die Zwischenstation. SSpS-Schwestern bieten zusammen mit Sozialarbeitern Hilfestellung und sind die erste Anlaufstelle nach einer langen Reise. Für den Weg in ein besseres Leben und die Erstversorgung braucht es Ihre und unsere Unterstützung.

Oruro: 5.000 km mit Kind und Kegel
Oruro: 5.000 km mit Kind und Kegel

Von den Flüchtlingsströmen aus Haiti, Venezuela und Kolumbien nach Norden in die USA wissen wir. Seit Anfang des Jahres 2021 steigt der Flüchtlingsstrom in den Süden, nach Chile und Uruguay. Ihre Reise in eine ungewisse Zukunft führt die Migranten über mehrere Tausende von Kilometern durch Ecuador, Peru und Bolivien.

Mitten auf ihrem Durchzug durch das bolivianische Hochland kommen die Flüchtlingsfamilien durch Oruro, einer Großstadt (über 250.000 Einwohner) auf 3.710 Metern Seehöhe. Dort müssen sie betteln oder niedrige informelle Jobs annehmen, bevor sie ihren Weg wieder aufnehmen.

Flüchtlinge durchstreifen das bolivische Hochland
Flüchtlinge durchstreifen das bolivische Hochland
Mehrere tausend Kilometer müssen zurückgelegt werden
Mehrere tausend Kilometer müssen zurückgelegt werden

Flüchtlingshilfe vor Ort
SSpS-Schwestern, seit langem in der Sozialarbeit in Oruro engagiert, setzen nun ihre erworbene Kompetenz auch für die Migranten ein. Sie haben eine Anlaufstellte für die Flüchtlinge eingerichtet. Dort bieten ihnen professionelle Sozialarbeiter rechtliche Orientierung bzgl. der geltenden Vorschriften des Landes und vermitteln Sozialhilfe für die gefährdetsten Familien.

Auch Armut braucht Schutz vor Verbrechen
Die prekäre Situation der Flüchtlingsfamilien zieht das organisierte Verbrechen an, das unter ihnen, aber auch der einheimischen Bevölkerung leichte Opfer für Menschenhandel findet.
Im gemeinsamen Interesse für und in der gemeinsamen Suche nach Präventionsmaßnahmen gegen derartige Verbrechen, führen die SSpS-Schwestern beide Gruppen zusammen.

Das bewirkt Ihre Spende:

Für die Organisation und Durchführung der Flüchtlingsbetreuung brauchen die SSpS-Schwestern
€ 14.947,-  für ein ganzes Jahr. Mit dem Geld werden die Gehälter der Sozialarbeiter bezahlt und die täglichen Kosten zur Erhaltung der Flüchtlingsherberge.
Bitte helfen Sie mit einem finanziellen Beitrag und stehen wir damit gemeinsam, den Ärmsten in Bolivien zur Seite. 

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