Nicaragua
Unterstützen Sie Familien in Nicaragua ihre Ernährung zu sichern. Mit Schulungen, Saatgut und Hilfsmitteln ermöglicht das Projekt bessere Ernten.

In Palacagüina leben viele Familien davon, dass sie Mais und Bohnen auf ihren Feldern anbauen. Das sind die wichtigsten Grundnahrungsmittel in der Region. Viele haben keine andere Einnahmequelle und sind deshalb direkt von ihrer Ernte abhängig.
In den letzten Jahren kommt es immer häufiger zu Problemen: Es regnet zu wenig, die Regenzeiten verschieben sich oder es gibt extreme Wetterereignisse. Auch Schädlinge treten stärker auf. Dadurch fallen Ernten oft schlecht aus oder gehen ganz verloren. Für viele Familien bedeutet das, dass nicht genug zu essen da ist.


Um diesen Problemen zu begegnen, wurde ein Projekt gestartet, das 60 Menschen (je eine Person pro Familie mit eigenem Land) unterstützt. Ziel ist es, bessere Ernten zu ermöglichen und so die Ernährung der Familien zu sichern.
Die Teilnehmenden erhalten:
In den Schulungen lernen die Menschen einfache und nachhaltige Methoden, zum Beispiel wie man den Boden schützt, Wasser besser nutzt, lokale Saatgutsorten verwendet und umweltfreundlichere Dünger einsetzt.

Die Familien arbeiten teilweise zusammen, teilen Wissen und können gemeinsam bessere Preise beim Einkauf erzielen. So wird die Landwirtschaft stabiler und die Familien können sich langfristig besser selbst versorgen. Auch ein Verkauf von überschüssiger Ernte soll möglich werden.
Ziel ist es, dass die Menschen nach und nach unabhängiger werden und weniger Hilfe von außen brauchen.


Das Projekt wurde von P. Matthew Yeng SVD gestartet. Er lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in Nicaragua und kennt die Situation der Menschen gut aus seiner täglichen Arbeit.
Immer wieder erlebt er, wie Familien nach schlechten Ernten nicht mehr genug zu essen haben, deshalb liegt ihm dieses Projekt besonders am Herzen. Dazu sagt er: "Für mich geht es dabei nicht nur um Landwirtschaft, sondern auch darum, Familien beim Aufbau einer würdevolleren und hoffnungsvolleren Zukunft zu unterstützen."
