Philippinen

Katastrophenhilfe für Taifun-Opfer auf den Phillipinen

Am Donnerstag, dem 16.12.2021 wütete der Taifun Rai im Süden der Philippinen. Tausende Menschen haben ihr Zuhause verlassen oder es ganz verloren. Ihre Spende schenkt Hoffnung inmitten der Trümmer!

Katastrophenhilfe für Taifun-Opfer auf den Phillipinen
Katastrophenhilfe für Taifun-Opfer auf den Phillipinen

Am Donnerstag, dem 16. Dezember 2021 zerstörte der Supertaifun Rai die südöstlichen Inseln der Philippinen. Wo mehrere tausend Menschen aufgrund der Pandemie bereits am Rande der Existenz standen, haben diese nun auch noch ihr Zuhause verloren. Viele Orte sind völlig verwüstet, besonders betroffen sind Teile von Mindanao (insbesondere Surigao), Leyte, Bohol und der gesamte Süden der Insel Cebu einschließlich Cebu City. Die Regierung hat für diese Gebiete den Notstand ausgerufen. Pater Heinz Kulüke SVD berichtet: „In meinen 35 Jahren auf den Philippinen habe ich noch nie einen Taifun dieses Ausmaßes und solcher Verwüstungen in Cebu erlebt.“
Glücklicherweise konnten viele Menschen noch rechtzeitig evakuiert werden. Da viele Gebiete aufgrund der umgestürzten Bäume und Strommasten nicht zugänglich sind, die Straße nicht befahrbar, gibt es derzeit keine genauen Angaben über die Zahl der Toten, Verletzten und Vermissten (vorläufige Daten: Leyte: 72 Tote, Bohol: 52 Tote, Cebu City: 23 Tote, die Zahlen aus den südlich von Cebu City gelegenen Ortschaften, die noch stärker betroffen waren, sind noch nicht bekannt). Rettungsteams beschreiben Szenen eines „völligen Gemetzels“.

Die materiellen Schäden sind enorm.
Die materiellen Schäden sind enorm.
Baumaterialien für den Wiederaufbau werden benötigt.
Baumaterialien für den Wiederaufbau werden benötigt.

Von der Außenwelt abgeschnitten
Seit dem Super-Taifun gibt es keinen Strom und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor den Geschäften und Tankstellen bilden sich lange Schlangen und es kommt zu Panikkäufen. Es kann sehr lange dauern, bis die Stromversorgung, Internet und Mobiltelefone wieder funktionieren. Viele Familien versuchen verzweifelt, ihre Verwandten auf den Nachbarinseln und auch international zu kontaktieren.
Die materiellen Schäden sind enorm und unsere Projektgebiete auf Cebu und auch auf den anderen Inseln sind stark betroffen. Die Hütten auf den Müllbergen (Cebu, Talisay, Mandaue, Mactan) sind zu einem großen Teil völlig zerstört. Das Gleiche gilt für die Hütten in anderen Slums sowie in den Fischer- und Kleinbauerndörfern. Die Gehsteige der Stadt sind überfüllt mit Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben und auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Jetzt braucht es Lebensmittel, Medizin und Baustoffe für den Wiederaufbau
Dringend benötigt werden Lebensmittelpakete für etwa 5.000 Familien aus den genannten Gebieten.
10,- Euro reichen für eines dieser Pakete, das 5 kg Reis, andere Grundnahrungsmittel und vor allem Trinkwasser enthält. Damit können die Menschen ein paar Tage über die Runden kommen. Wo immer es möglich ist, werden schon jetzt die Pakete im Rahmen des "Food for Work"-Programms verteilt, damit die Menschen bei den umfangreichen Aufräumarbeiten mithelfen. Ärzte koordinieren die medizinische Versorgung der vielen Verletzten und Kranken. Vor allem für den Kauf von Medikamenten wird Hilfe benötigt.
Ebenfalls dringend notwendig, vor allem während der Regenzeit, sind die Reparaturen der vom Taifun beschädigten Häuser in unseren Umsiedlungsgebieten und der Wiederaufbau der Hütten der Fischer-, Kleinbauern- und Müllsammlerfamilien.

Sie spenden – wir bauen stabile Häuser!
Erste Hilfs-Anträge haben uns erreicht, das Ausmaß des Schadens wird erst in den kommenden Wochen sichtbar werden. Neben der Soforthilfe braucht es vor allem finanzielle Unterstützung für den anstehenden Wiederaufbau in den nächsten zwei Jahren. 
Ein neues Dach kostet ca. 500,- Euro, neue Wände kosten 400,- Euro pro Haus.

Pater Heinz Kulüke SVD ist dankbar, dass niemand von den Steyler Missionaren zu Schaden gekommen ist und so alle Hilfe leisten können. Dennoch ist der Sachschaden enorm und wird wahrscheinlich in die Millionen gehen. Bitte spenden Sie jetzt, damit nicht nur Soforthilfe geleistet wird sondern auch der Wiederaufbau in den nächsten Jahren gesichert ist. Vielen Dank!

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