Ukraine Hilfe

Zwei Steyler Mitbrüder in der West Ukraine berichten über die Lage im Kriegsgebiet. Sie nehmen Flüchtlinge auf und sind mit deren Verzweiflung konfrontiert. Wir werden Ihre Hilfe benötigen um den Wiederaufbau zu starten. Bitte spenden Sie jetzt! DANKE

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Traurigkeit ist größer als der Hunger

„Es ist uns nicht einmal in den Sinn gekommen, zu gehen. Wir haben nur daran gedacht, was wir tun können, um den Menschen zu helfen“ sagt Pater Zòlty SVD, Pfarrer in Verboviec (Region Vinnica). Er ist gemeinsam mit seinem Mitbruder Pater Adam Kruczynski SVD im westlichen Teil der Ukraine geblieben. Das Dorf liegt nahe der Grenze zu Moldawien, etwa 300 km südwestlich von Kiew, die Situation ist angespannt aber stabil. In diesem Gebiet der Ukraine ist es relativ ruhig, es gibt keine militärischen oder strategischen Infrastrukturkomplexe. Die Straßen sind leer, nur gelegentlich fahren ein paar Autos vorbei. In den Pfarren stehen Räume bereit, die normalerweise für Sommerlager von Kindern genutzt werden und für 50 Personen reichen. 

Es fehlt uns im Moment an nichts, aber……

Zur Zeit betreuen sie 3 Familien, die wahrscheinlich länger bleiben werden. "Es gibt genug Vorräte, es fehlt uns im Moment an nichts“ sagt Pater Zòlty. " Es gibt Schwierigkeiten beim Zugang zu Medikamenten. In den Geschäften fehlt es an Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Zucker, Salz oder Getreide. An den Tankstellen gibt es keinen Treibstoff mehr.
Aber ich habe noch nie in meinem Leben so viel Schmerz und Traurigkeit gesehen. Alle suchen nach ihren Angehörigen, ob sie noch am Leben sind. Viele Bewohner unseres Dorfes arbeiten in Kiew und ihre Familien sind zurückgeblieben. Leider wurde der Sohn eines Gemeindemitgliedes im Krieg getötet, der nach seinem Schulabschluss zur Armee ging. Er war mein Messdiener.“

Die dramatische Situation füllt die Kirche

„Wir beten gemeinsam und treffen uns jeden Tag zur Messe"  fügt Pater Wojchiech hinzu. Man kann die Hingabe der Menschen sehen, die für ihre Familien und die ganze Ukraine beten. In der Gemeinde Vierboviec leben sowohl Katholiken als auch Orthodoxe.“ Pater Adam erzählt, dass seit Ausbruch des Krieges wieder viele Menschen die täglichen Gottesdienste besuchen. „Früher war die Kirche wegen der Covid-Pandemie menschenleer, aber jetzt suchen sie wieder nach spiritueller Unterstützung in dieser dramatischen Situation. 

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